"Oops, I did it again...!"

Nackenhärchen stellen sich auf,

die Rhytmen des blauen Dunstes, neonscheinender Gelüste
greifen meine Bewegungen auf, heben sie bis zu einem nicht-beschränkten Limit,
und lassen sie in der angespannten Kontraktion meiner Muskeln langsam auslaufen.
Schweiss rinnt,
Es ist ein Privileg. Und zwar meines.

Ich gebe einen Teil von mir, aber nie das Ganze.
Zeit dies zu ändern?
Zeit, dass sie sich ändern.
Warum...?

Abstraktion eines Ichs
Nie auf der Tanzfläche gelebt, aber umso mehr darauf gestorben.
Naivität aufrecht erhalten, und doch das Innerliche, das Erwachsene umso stärker vorangetrieben.
Eine Fask meiner Selbst?
Eine Litargie an das Ich!
Wie eine Motte, nicht das Licht sondern das Dunkle suchend,
sich aus Angst erkannt zu werden, mit noch mehr Staub bestäubend.
Eine Elfe der Selbstverherrlichung.
Ein Engel auf der Suche nach dem Quell, für einen Moment,
den Genuss von Sünde zu spüren
Ein Dämon der Reue.

A center of attention (Can you feel them?)
Even when we're up against the wall
You've got me in a crazy position
If you're on a mission
You got my permission


© All rights reserved

Berthold Brecht sagte einmal in einem Brief:
"Wer kämpft, der kann verlieren. Wer nicht kämpft, der hat bereits veloren!"
Und jede Nacht ist es das Schwirren der neonfarbenen Irrwichte, die einen fordern sich zu rechtfertigen.
Doch das werde ich nicht tun.
Nie mehr.
Ich lebe mit der Bedingung, bedingungslos lieben zu dürfen...


Das ich an einem neuen Blog bastelle, hat nichts damit zu tun eine Plattform zu bauen, an der ich in Selbstverherrlichung, an einer Selbstdarstellung bauen kann.
Jeder der mich kennt, weiss das es mir eher beliebt, nicht ständig im Licht zu stehen.
Aber eben nur, wer mich sehr gut kennt.
Dieser Blog ist für diejenigen bestimmt, die, auch wenn ich sie durch räumliche Distanz nicht mehr erreichen kann, immer noch einen "Teil von mir" bei sich haben können.
Denn manchmal sind Fotos, auch wenn sie schmerzhaft sind, oder das geschriebene Wort eine Erlösung für den innerlichen Kampf mit sich, nichts verarbeiten zu müssen.
Wir gehe alle irgendwann mal.

Und jedesmal wenn ich von irgendwo fortgegangen bin, habe ich es zunehmend vermieden Fotos davon zu bewahren.
Meine ganze Vergangenheit passt in einen winzigen Karton. Dabei ist sein grausamer Handlungsablauf etwas, was selbst Zyniker und Pessimisten erschrecken würde.

Dieser Blog ist für diejenigen, denen ich in Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit nicht sagen konnte, dass ich sie lieb habe, denen ich nie "Tschüss" sagen konnte,
von denen ich mich nie getrennt habe.
Für alle, die sich wirklich für mich, ohne Maske, ohne Licht, ohne Glühwürmer interessieren.
Und ich glaube davon gibt es wenige. Denn dem unechten Menschen interessiert nicht das wirkliche Leben eines Untoten Emotionalsten.
Des kleinen Prinzen, der sein Märchen selbst schreibt!

Auf bald,

Euer Pop.Prinz


"Robyn - Konichiwa bitches"

25.11.07 22:33

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